Der Beitrag von Photovoltaik zur weltweiten Stromerzeugung steigt kontinuierlich an. Im Jahr 2022 generierten PV-Anlagen 1.538 Terawattstunden, was 6,2 % der globalen Stromproduktion entspricht.

Das Marktwachstum wurde in einigen Ländern aufgrund von Netzüberlastungen, Abregelungen und Personalniveaus eingeschränkt, was sowohl den Ausbau als auch die Wettbewerbsfähigkeit beeinflusst.

Technologie

Bis vor kurzem lagen die Wafergrößen zwischen 156,75 x 156,75 Quadratmillimetern (M2-Zellen) und bis zu 210 x 210 Quadratmillimetern (G12-Zellen). Im Jahr 2022 haben jedoch M10-Wafer (182 x 182 Quadratmillimeter) und G12 die anderen Größen größtenteils vom Markt verdrängt, bei einem kombinierten Marktanteil von rund 82 %. Allgemein können Zellen als waferbasiertes kristallines Silizium c-Si (mono- und multikristallin), Verbindungshalbleiter (Dünnschicht) oder organisch klassifiziert werden. Derzeit machen c-Si-Technologien mehr als 97,5 % der gesamten Zellenproduktion aus.

Photovoltaikmodule werden typischerweise von 350 Watt bis 600 Watt eingeordnet, oder sogar bis zu 740 Watt für bifaziale Glasmodule, abhängig von der Technologie und Größe. Zudem existieren spezialisierte Produkte für gebäudeintegrierte PV-Systeme (BIPV), manchmal mit höherer Nennleistung aufgrund ihrer größeren Größen.

Märkte

Der chinesische Markt machte 45 % der globalen PV-Installationen im Jahr 2022 aus, während die Gesamtkapazität in China 414 GW erreichte. Die USA belegt trotz dem Einfluss von Handelsproblemen und Rückständen bei Netzanschlüssen den 2. Platz, gefolgt von. Indien und Brasilien sowie auf dem 5. Platz Spanien. Dahinter reiht sich Deutschland vor Japan, Polen, Australien und Holland ein.

Zusammen decken diese 10 Märkte rund 81 % des jährlichen Photovoltaik Weltmarktes in 2022 ab.

Zum IEA PVPS Bericht 2023