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Impact

Impact - Carbon compensation

Donnerstag, 10. Juni 2021 | Virtual Online Event

A feel good Solution or more?

Ob Carbon Compensation, Carbon Offset oder Carbon Storage – es bleibt ein leichter Beigeschmack, wenn man darüber diskutiert. Sollte nicht erst einmal vor der eigenen Haustür gekehrt werden, bevor der Kauf von Zertifikaten in Betracht gezogen wird? Oder ist es für den Planeten hilfreich, wenn parallel zu Bestrebungen im Unternehmen oder bei Produkten auch Kompensation betrieben wird? Scheiden sich die Geister und Meinungen oder gibt es gute Lösungen?

Der Carbon Footprint in der Real Estate Welt ist nicht von heute auf morgen veränderbar, insbesondere im Bestand. Es braucht Investitionen und Zeit und es bleibt unter Umständen ein Rest von CO2-Emissionen, für die Kompensationen angestrebt werden müssen. Können wir aus dem Stand heraus schon mehr bewirken mit Carbon Compensation? Aber wie werden Kompensationen angerechnet und wirken sie auch über Grenzen hinweg?

Carbon Offsets sind ein Marktinstrument zur Reduzierung des Carbon Footprints eines Unternehmens. Basierend auf dem Clean Development Mechanism des Kyoto-Protokolls sind Carbon Offsets eine Möglichkeit, einzelne Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt direkt zu unterstützen. Da der Klimawandel ein globales Thema ist, ist es möglich, Emissionen auszugleichen, d.h. Emissionen, die durch Prozesse in einem bestimmten Bereich entstehen, durch die Reduzierung oder Vermeidung von Emissionen an anderer Stelle zu kompensieren.

Kompensation kann letztlich für alle Emissionen verwendet werden, die nicht mit Elektrizität in Verbindung stehen, d. h. Scope 1- und 3-Emissionen, sowie für Scope 2-Emissionen, die durch den Verbrauch von Wärme, Dampf oder Kälteenergie entstehen. Wenn die entsprechenden Qualitätskriterien erfüllt sind, ist die Kompensation eine Möglichkeit für Unternehmen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Mit Hilfe des freiwilligen Kohlenstoffmarktes können private Unternehmen und Organisationen in Klimaschutzprojekte in anderen Ländern investieren.  Diese können zur Kompensation von Emissionen verwendet werden, die durch die eigenen Aktivitäten des Investors verursacht werden.

Aber ist dieser Ansatz vertretbar? Der DGNB fordert für Gebäude CO2-Vermeidung aus eigener Kraft (keine CO2-Kompensation): Überschüssige Energie, die auf dem Grundstück erzeugt wird, geht als Guthaben in die Buchhaltung ein, CO2-Zertifikate können nicht verwendet werden. 

Die Net Zero Asset Owner Alliance (AOA) erlaubt unter dem AOA- und SBTi-Rahmenwerk die Kompensation von Kohlenstoffemissionen nicht. Der Hauptgrund dafür ist, dass Unternehmen einen Anreiz haben sollten, ihre Emissionen so schnell wie möglich wirklich zu reduzieren und erst als letzten Ausweg auf Kompensationen zurückzugreifen. Gleichzeitig arbeitet AOA an der Definition von "netto-negativen" Investitionen für die zukünftige Aufnahme in die Methodik. 

Lassen Sie sich von den Überlegungen der Panel-Teilnehmer inspirieren und bilden Sie sich Ihre Meinung. 

Diskussionsteilnehmer

Programm

09:00 – 09:10

CET

09:10 – 09:20

CET

Tailored roadmaps and offset solutions

Stefan Schwan

Engie Deutschland

09:20 – 09:30

CET

Chances & Risks - Do or don´t?

Robert Kitel

alstria office REIT

09:30 – 09:40

CET

CO2-Governance - What can we expect?

Jan von Mallinckrodt

Union Investment Real Estate

09:40 – 10:00

CET

Panel discussion

Robert Kitel

alstria office REIT

Stefan Schwan

Engie Deutschland

Jan von Mallinckrodt

Union Investment Real Estate

In Zusammenarbeit mit unseren Partnern

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Zuschauer

Steffen Barkholtz

UBM Development

Michael Gisdol

Bayerische Hausbau

Philipp Luckas

THAB

Caroline Dierkes

Siemens

Dirk Zettelmaier

Engie Deutschland