Impact

Impact - Better economy vs. Better planet

Donnerstag, 21. Oktober 2021 | Virtual Online Event

Gemeinschaftliche Interessen <> Monetäres Interesse einzelner Akteure?

Steht das gemeinschaftliche Interesse an der Zukunft unseres Planeten den monetären Interessen einzelner Akteure und Geschäftsmodelle kritisch gegenüber? Globale Herausforderungen zum Weltklima und zur Weltwirtschaft stressen nicht nur politische Akteure sondern auch Wirtschaftssektoren und Geschäftsmodelle. Mit dem EU Green Deal hat die Europäische Union einen maßgeblichen Wandel bei der Gestaltung des weiteren Wachstums der Wirtschaftsbereiche eingeleitet.

Im Klimaschutzbericht 2020 der Bundesregierung wurden die Zielerreichung bzw. Verfehlung der Klimaziele adressiert. Davon war die Immobilienwirtschaft betroffen, da gemäß Vorjahresschätzung der Treibhausgasemissionen 2020 des Umweltbundesamtes vom 15. März 2021 der Gebäudesektor das Sektorziel für 2020 um 2 Mt CO2e überschritten hat. Ergänzende Maßnahmen zur Erreichung der Ziele wurden im „Sofortprogramm 2020“ für den Gebäudesektor vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beschrieben.  Doch der Expertenrat für Klimafragen hatte einige Anmerkungen zum geplanten Sofortprogramm und verlangt Nachbesserung hinsichtlich der überschätzten Wirkung der beschriebenen Maßnahmen. Nach Meinung des Klimarats trägt das Sofortprogramm für den Gebäudesektor sicherlich zu einer zusätzlichen Minderung von Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahren bei, insbesondere wenn die Fördervolumina wie in den vorgelegten Unterlagen angenommen noch über das Jahr 2021 hinaus aufgestockt werden“, sagt Professor Hans-Martin Henning, Vorsitzender des Expertenrats für Klimafragen. „Aus der Prüfung der vorgelegten Unterlagen kann man aber zugleich den Schluss ziehen, dass für die Erreichung der Sektorziele im Gebäudesektor vermutlich weitere, darüber hinaus gehende Anstrengungen nötig werden.“ (Expertenrat für Klimafragen)

Was bedeutet das für die Sub-Sektoren innerhalb der Immobilienwirtschaft?  Müssen Business-Ziele adjustiert werden oder sind gar Geschäftsmodelle in Gefahr, die keinen Beitrag zur Decarbonisierung oder weiteren ESG-Zielen darstellen können oder nicht auf zusätzlichen Impact ausgelegt sind? Mit welchen Ideen und Innovationen reagieren die einzelnen Sektoren auf die anstehende Transformation? Einen spannenden Überblick zum Impact der Branche und Einblicke in die strategischen Überlegungen von Planung, Bau und Asset Management können Sie bei diesen Speakern auf jeden Fall erwarten.

Diskussionsteilnehmer

Programm

09:00 – 09:10

CET

Introduction: How to design sustainable growth by avoiding Transitional Risks?

Susanne Eickermann-Riepe

RICS

09:10 – 09:20

CET

How Impact Solutions in a new Eco-System look like

Thomas Veith

PwC

09:20 – 09:30

CET

Is construction the key to decarbonisation?

Dr. Andreas Muschter

Zech Group

09:30 – 09:40

CET

How can Asset Managers contribute to a better planet?

Dr. Christoph Holzmann

Union Investment Real Estate

09:40 – 10:00

CET

Panel Discussion

Susanne Eickermann-Riepe

RICS

Dr. Christoph Holzmann

Union Investment Real Estate

Dr. Andreas Muschter

Zech Group

Thomas Veith

PwC

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Zuschauer

Maximilian Kelm

CBRE

Christian Böhm

GOLDBECK

Dr. Jan von der Lancken

Epea

Celine Mayr

BUILTWORLD

Anja Koehler

EDGE Technologies