Werkzeugkasten für die Bauwende

Jonas Haberkorn
ConstructionDevelopmentArchitectureEngineering

Die Bauwende entscheidet sich nicht nur in Leitbildern – sondern im Alltag: in frühen Grundsatzentscheiden, in Ausschreibungen, im Detail der Materialwahl und spätestens dann, wenn ein Gebäude nicht abgebrochen, sondern weitergedacht wird. Genau hier setzt die kostenfreie Schweizer Seite Bauwende.tools an: als Plattform zum Entdecken, Suchen, Planen und Teilen von Werkzeugen und Hilfsmitteln, die dabei helfen, wirksame Massnahmen konsequent in die Planungspraxis zu integrieren. 

Initiiert wurde die Seite vom Verein Countdown 2030, um Orientierung zu schaffen – für Architekt:innen, Investor:innen, Bauherrschaften und Bauschaffende, die konkrete Unterstützung brauchen. Die Seite schafft etwas, das in der Debatte oft fehlt: Übersicht, Einordnung und konkrete nächste Schritte. Und weil sich Tools, Standards und Angebote ständig weiterentwickeln, ist die Plattform zugleich ein lebendiges Projekt – kuratiert, aber offen für Beiträge aus der Praxis. 

Warum eine Plattform wie Bauwende.tools?

Wer heute zukunftsfähig planen will, steht vor einem paradoxen Problem: Es gibt mittlerweile unzählige Rechner, Leitfäden, Datenbanken, Checklisten, Labels, Reuse-Plattformen und Planungs-Tools – aber oft fehlt der Überblick, wann welches Werkzeug wirklich hilft und wie man es pragmatisch in den Prozess bringt. Bauwende.tools bündelt diese Ressourcen kuratiert an einem Ort und macht sie so zugänglich, dass sie im Büroalltag tatsächlich genutzt werden können. 

Aktuell versammelt die Plattform über 60 Tools – thematisch geordnet, nach Planungsphase filterbar und mit kurzen Beschreibungen

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