AI in Real Estate

Assetklasse Rechenzentrum: Unter München brennt die Zukunft

Milliarden-Investment – Eisbach kühlt, KI heizt das Quartier

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Über das Event

Sechs Stockwerke unter dem Tucherpark ist eine neue Ära der Assetklasse Rechenzentrum angebrochen – politischer, kapitalintensiver und strategischer als je zuvor. In einem ehemaligen HVB-Tresor der Daten läuft heute einer der ersten KI-Supercomputer Deutschlands: rund 10.000 Nvidia-GPUs, Blackwell-Architektur, industrielle Simulationen und KI-Training in Echtzeit.

Telekom und Nvidia investieren rund eine Milliarde Euro in die „Industrial AI Cloud“. Ankernutzer ist T-Systems, adressiert werden Industrie, Mittelstand und öffentliche Hand – mit klarem Versprechen: souveräne, in Deutschland betriebene Hochleistungsinfrastruktur.

Immobilienseitig ist das Projekt Teil der Quartiersentwicklung von Commerz Real und Hines. Das revitalisierte Bestandsrechenzentrum wurde langfristig vermietet. Betreiber ist Polarise – ein KI-Infrastruktur-Spezialist, der alte Datacenter entkernt und als modulare „AI-Pods“ neu startet. Brownfield wird zur Blaupause.

Auch technologisch und nachhaltig setzt der Standort Zeichen: Der Eisbach kühlt die Hochleistungs-Chips, deren Abwärme künftig ins Quartier eingespeist wird. Eisbach kühlt, KI heizt – urbane Energieintegration als Standortfaktor. Mit bis zu 15 Megawatt Anschlussleistung und extrem hoher Energiedichte zeigt sich: Das ist kein klassisches Colocation-Objekt, sondern kritische KI-Infrastruktur.

Für Investoren ist die Botschaft klar: Rechenzentren sind nicht länger Serverflächen – sie sind Schlüsselimmobilien der digitalen Wertschöpfung.
Im Tucherpark wird sichtbar, was kommt: Die Zukunft der strategische KI-Infrastruktur, Energieintegration, Standortnähe zu Industriekunden und regulatorische Souveränität.