Real Estate Investment & ESG

Infrastruktur: Ein Investment Case?

Evolution einer Assetklasse: Wo stehen wir in 2026 wirklich?

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Über das Event

Infrastructure hat sich für institutionelle Investoren von einer Nischenanlage zu einem eigenständigen Produktbaustein in der strategischen Asset Allocation entwickelt. Im Mittelpunkt des Panels steht deshalb nicht die abstrakte Nachhaltigkeitsdebatte, sondern die Frage, wie Infrastruktur-Investmentprodukte heute konkret funktionieren: Welche Assets stecken dahinter, welche Rendite- und Risikoprofile bieten sie, wie entstehen stabile Cashflows und welchen Preis zahlen Investoren für Illiquidität, Komplexität und lange Kapitalbindung? 

Diskutiert wird, wie sich Infrastructure Equity von Immobilien, Private Equity, Green Bonds oder liquiden ESG-Produkten abgrenzt und welche Rolle Infrastruktur in einem institutionellen Portfolio übernehmen kann: Diversifikation, Inflationsschutz, Zugang zu realwirtschaftlicher Transformation oder langfristige Cashflow-Stabilität. Dabei geht es auch um die praktische Produktstruktur: Direktinvestments, Fondsvehikel, Sektorallokation, Core- und Core-Plus-Strategien, Bewertung nicht börsennotierter Assets sowie den Zugang zu attraktiven Transaktionen. 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wann Nachhaltigkeit tatsächlich Teil der Produktqualität ist. Infrastrukturprodukte profitieren von Megatrends wie Energiewende, Digitalisierung, Mobilität, Kreislaufwirtschaft und Versorgungssicherheit. Gleichzeitig reicht ein ESG-Label allein nicht aus.

Für Investoren steht am Ende die zentrale Frage: Welche Infrastrukturprodukte sind langfristig tragfähig, regulatorisch belastbar und wirtschaftlich attraktiv, und welche Versprechen halten einer genaueren Prüfung nicht stand?